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Meistern Sie das Tuning und Übertakten Ihres ASIC-Miners – Leitfaden zur Einstellung von Kernspannung und -frequenz

21. Jul 2025 TinyChipHub

Ist Ihr ASIC-Miner unterdurchschnittlich? Wünschen Sie sich eine bessere Leistung? Lernen Sie die Geheimnisse der Kernspannung und -frequenz-Optimierung kennen, um niedrige Submissionsraten zu beheben oder sicher zu übertakten und so die Hashrate zu erhöhen!

* Wenn Sie neu im Krypto-Mining sind, empfehlen wir Ihnen, Home-Mining-FAQ – Verständliche Antworten für Anfänger (Updates 2025)

Kurzerklärung: Spannung & Frequenz

  • Kernspannung: Stellen Sie sich diese Spannung als die Leistung vor, die dem Gehirn des Mining-Chips (dem Kern) zugeführt wird. Sie wird in Millivolt (mV) gemessen und bestimmt, wie viel elektrische Energie dem Chip für seine Berechnungen zur Verfügung steht. Eine zu geringe Spannung führt zu Instabilität und niedrigen Einsendungen („Summit“). Zu viel erhöht die Hitze dramatisch und kann zu Schäden führen.

  • Frequenz: Gemessen in Megahertz (MHz) ist dies dieGeschwindigkeit, mit der der Chip seine Hash-Berechnungen durchführt. Eine höhere Frequenz bedeutet mehr Berechnungen pro Sekunde (potenziell höhere Hashrate), verbraucht aber auch mehr Strom und erzeugt deutlich mehr Wärme.

Entscheidend ist, dass diese beiden Einstellungen eng miteinander verbunden sind. Das Erhöhen der Frequenz erfordert ausreichend Spannung, um den Chip stabil zu halten. Eine höhere Spannung ermöglicht potenziell höhere stabile Frequenzen, erhöht aber auch den Stromverbrauch und die Wärmeabgabe. Das Finden der optimalen Balance für Ihre spezifischen Chips ist entscheidend.

Gibt es die „beste“ Einstellung? Die, die für alle passt?

Die kurze Antwort lautet: Nein. Werkseinstellungen (z. B. 1150 mV / 625 MHz für einen ASIC-Chip wie den BM1370) sind lediglich sichere Ausgangspunkte, die auf Durchschnittswerten von Tausenden von Chips basieren. Selbst Chips aus derselben Produktionscharge weisen jedoch geringfügige physikalische Abweichungen auf, d. h. ihr idealer Spannungs-/Frequenz-Sweetspot unterscheidet sich. Die Kühleffizienz Ihres Miners und die Stabilität der Stromversorgung spielen ebenfalls eine große Rolle.

Diese Anleitung ist für zwei Szenarien unerlässlich:

  1. Fehlerbehebung bei leistungsschwachen Chips: Behebung niedriger Übermittlungsraten ("Summit") und Instabilität.

  2. Mehr Hashrate erreichen (Übertaktung – OC): Sichere Leistungssteigerung –mit extremen Vorsicht!


Teil 1: Behebung niedriger Übermittlungen und Instabilität (Optimierung)

Zeigt Ihr Miner-Dashboard konstant niedrige Hash-Übermittlungen („Summit“) von bestimmten Chips an oder liegt die Gesamt-Hashrate konstant unter den Erwartungen? Dies deutet oft auf eine unzureichende Kernspannung für die aktuelle Frequenz hin.

Ziel: Finden Sie dieminimale stabile Spannung, die Fehler eliminiert und die erwartete Hashrate bei der aktuellen Frequenz wiederherstellt. Das optimiert die Effizienz!

So funktioniert die sichere Optimierung:

  1. Identifizieren: Verwenden Sie die Überwachungsoberfläche Ihres Miners (z. B. AxeOS, Braiins OS+ usw.), um zu prüfen, ob bestimmte ASIC-Chips dauerhaft zu wenig Leistung erbringen oder Fehler aufweisen.

  2. Basislinie: Notieren Sie die aktuellen Einstellungen für Kernspannung und -frequenz (z. B. 1150 mV / 625 MHz).

  3. Kleine Spannungserhöhung: Erhöhen Sie die Kernspannung des/der problematischen Chips um eine kleine Erhöhung, typischerweise +10 mV. (z. B. von 1150 mV auf 1160 mV).

  4. Speichern & Neustart: Übernehmen Sie die neuen Einstellungen und starten Sie den Miner neu.

  5. Genau beobachten: Beobachten Sie den Miner mindestens 15–30 Minuten lang:

    • Hat sich die Übermittlungsrate ("Summit") für diesen Chip verbessert?

    • Hat sich die Gesamt-Hashrate stabilisiert oder erhöht?

    • Gibt es neue Hardwarefehler oder Warnungen vor erhöhten Temperaturen?

  6. Iterieren (falls erforderlich): Wenn der Chip immer noch unterdurchschnittliche Leistung zeigt, wiederholen Sie die Schritte 3–5 und erhöhen Sie die Spannung um weitere +10 mV. Gehen Sie dabei schrittweise vor!

  7. Fehlerdiagnose: Wenn nach mehreren kleinen Erhöhungen (z. B. Erreichen von 1200–1250 mV) keine Verbesserung eintritt, liegt das Problem wahrscheinlich an einem defekten Chip oder einem anderen Hardwareproblem (z. B. schlechtem Kontakt der Wärmeleitpaste). Extrahieren und analysieren Sie die Miner-Protokolle, um detaillierte Fehler zu ermitteln und weitere Diagnosen zu erstellen.

* Wenn Sie nicht wissen, wie Sie das Protokoll extrahieren, lesen Sie bitte Folgendes: Protokoll zur Problemdiagnose


Teil 2: Der vorsichtige Weg zum Übertakten (OC)

WARNUNG: Übertakten ist ein fortgeschrittener Vorgang mit inhärenten RISIKEN.

  • Kenntnisse erforderlich: Fundierte Kenntnisse der Elektronik, Ihrer spezifischen Hardware und der Kühlgrenzen sind zwingend erforderlich.

  • Risiko von Hardwareschäden: Falsche Einstellungen können Ihre ASIC-Chips oder Hashboards dauerhaft beschädigen.

  • Wärme & Effizienz: Übertakten kann die Wärmeentwicklung und den Stromverbrauch (Watt) drastisch erhöhen, was möglicherweise die Effizienz (J/TH) verringert und die Lebensdauer der Hardware verkürzt.

  • Kühlung ist wichtig: Sie MÜSSEN über eine hervorragende Kühlung (niedrige Umgebungstemperaturen, Luftstrom, Kühlkörper) verfügen, bevor Sie mit dem Übertakten beginnen. Überhitzung ist der schnellste Weg zum Ausfall.

Wenn Sie diese Risiken verstehen und akzeptieren, finden Sie hier eine methodische Vorgehensweise zur Ermittlung der Überlastgrenze Ihres Miners:

  1. Voraussetzungen:

    • Der Miner ist 100 % stabil und funktioniert normal.

    • Die Temperaturen liegen deutlich unter den kritischen Schwellenwerten (z. B. ASIC-Temperatur <80 °C, TPS-Temperatur <95 °C) unter Volllast. Last.

    • Das Netzteil hat erheblichen Spielraum (überprüfen Sie die Kapazität Ihres Netzteils, mindestens 20–30 % über der Stromaufnahme).

    • Das Kühlsystem ist optimiert und sauber.

  2. Kleine Frequenzerhöhung: Erhöhen Sie die Frequenz für alle Chips um einen kleinen Schritt, typischerweise +10 MHz (z. B. von 625 MHz auf 635 MHz).

  3. Speichern & Neustart: Einstellungen übernehmen und neu starten.

  4. Kritische Überwachung (15–30+ Min.): Genau beobachten:

    • Stabilität/Einreichungen: Halten die Chips stabile Einreichungen aufrecht („Summit“)? Entspricht die tatsächliche Hashrate der erwarteten Hashrate für die neue Frequenz (berechnet von Ihrer Firmware oder Ihrem Pool)? Ein Abfall deutet auf Instabilität aufgrund unzureichender Spannung hin.

    • Temperaturen: Bleiben die ASIC-Kerntemperaturen unter ca. 80 °C? Bleiben die TPS-Temperaturen unter ca. 95 °C? Überschreitungen dieser Werte führen häufig zu automatischen Abschaltungen.

    • Hardwarefehler: Treten in den Protokollen oder der Benutzeroberfläche neue Fehler auf?

  5. Stabil? Erhöhung der Wiederholungsfrequenz: Wenn sowohl die Stabilitätals auch die Temperaturen akzeptabel sind, wiederholen Sie Schritt 2 (+10 MHz Frequenz), dann die Schritte 3 und 4.

  6. Instabilität (niedriger Spitzenwert/Fehler) erkannt?

    • Kernspannung erhöhen: Wenn Instabilitätvor gefährlichen Temperaturen auftritt, erhöhen Sie die Kernspannung für die instabilen Chips/Platine um+10 mV.

    • Speichern, Neustarten, Überwachen: Legen Sie die neue Spannung an, starten Sie neu und gehen Sie zurück zu Schritt 4. Überwachen Sie die Temperaturennoch genauer– Höhere Spannung = mehr Wärme!

  7. Überhitzung erkannt?

    • STOP! Sie haben die thermische Grenze Ihrer aktuellen Kühlung erreicht.

    • Zurücksetzen: Die letzte Frequenz- oder Spannungserhöhung, die zu hohen Temperaturen geführt hat, wird sofort rückgängig gemacht.

    • Kühlungs-Upgrade erforderlich: Um die Leistung zu steigern, müssen Sie die Kühlung verbessern. (bessere Lüfter, niedrigere Umgebungstemperatur, Hydrokühlung). Andernfalls besteht die Gefahr von Abschaltungen und Hardwareschäden.

  8. Finden Sie Ihre Grenzen: Wiederholen Sie diesen Zyklus (Frequenz erhöhen -> Monitor -> Bei Instabilität Spannung erhöhen -> Monitortemperaturen), bis Sie entweder:

    • Ihr gewünschtes Leistungsniveau erreichen.

    • Auf eine Instabilität stoßen, die nicht sicher mit der Spannung (innerhalb sicherer Grenzen) behoben werden kann.

    • Ihre thermischen Grenzen erreichen (die Temperaturen werden gefährlich hoch).

Die Einstellungen, bei denen Sie (aufgrund von Stabilität oder Thermik) anhalten, stellen die aktuelle Übertaktungsgrenze Ihres Miners unter Ihren spezifischen Kühlbedingungen dar. Denken Sie daran: Der Betrieb am absoluten Limit ist anstrengend. Die meisten Nutzer finden eine stabile, etwas niedrigere Übertaktung, die eine gute Hashrate-Steigerung bietet, ohne die Temperatur oder Spannung zu überlasten.


Schlusswort: Verantwortungsvoll optimieren

Dieser Leitfaden hilft Ihnen, Leistungsdefizite zu diagnostizieren und die Prinzipien der sicheren Leistungssteigerung durch Kernspannungs- und Frequenzoptimierung zu verstehen. Er ist KEINE Aufforderung zum rücksichtslosen Übertakten.

  • Übertaktungsrisiken sind real: Potenzielle Vorteile bergen erhebliche Risiken wie dauerhafte Schäden, Brandgefahr durch Überhitzung und den Verlust von Garantien.

  • Effizienz ist entscheidend: Höhere Frequenz und Spannung erhöhen den Stromverbrauch drastisch. Berechnen Sie, ob die zusätzliche Hashrate die zusätzlichen Stromkosten und den potenziellen Hardwareverschleiß rechtfertigt.

  • Stromqualität ist entscheidend: Bei instabiler Stromversorgung (Spannungsabfälle, Überspannungen, Schwankungen bei Solar-/Windenergie) ÜBERTAKTEN SIE NICHT. Instabile Stromversorgung erhöht das Risiko von Hardwareschäden während der Übertaktung.

Nutzen Sie dieses Wissen mit Bedacht. Fangen Sie klein an, überwachen Sie Ihre Hardware sorgfältig, legen Sie Wert auf Stabilität und Kühlung und respektieren Sie stets die Grenzen der Hardware. Viel Spaß beim (und sicheren) Mining!

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Kommentare

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